Marie-Thérèse Chappaz: Grain Noble Petite Arvine, 2014

Weingeniesser: Grain Noble Chappaz

Denn das nächste Festtagsmenü kommt bestimmt: Süssweine standen im Mittelpunkt unserer Jahresauftakt-Blinddegustation mit Weinakademiker und NZZ am Sonntag-Redaktor Peter Keller. Bei unseren sechs Kandidaten zeigte sich der Grain Noble Petite Arvine von Marie-Thérèse Chappaz als ausgewogenste Komposition. Wir haben die bekannte Winzerin aus Fully und ihren Marsanne Blanche an dieser Stelle schon einmal vorgestellt. Peter Kellers Verdikt aus der NZZ am Sonntag unter dem Titel «ein hervorragender Dessertwein aus der Schweiz» lässt sich hier nachlesen.

Traubensorte:  100% Petite Arvine

Auge: Goldgelb

Nase: Rosinen, Nüsse, typische Nagellack-Aromen, exotische Früchte

Gaumen: ausgewogenes Süsse-Säure-Verhältnis, leicht und fluffig, langer Abgang, crèmig und frisch, viel exotische Noten

Fazit: typisch Marie-Thérèse Chappaz – sie schafft es auch, einem Süsswein ihre eigene, unangepasste und natürlich-frische Note zu verleihen. Auch für Süsswein-Abstinenzler ein guter Wiedereinstieg.

Kredenzen zu…
…einer leichten Frucht-Tarte (Empfehlung des Hauses Chappaz)
…einer Käse-Selektion
oder anstelle eines Desserts.

Trinkreife: bis 2034

Preis: 55.- für 37.5cl, direkt ab Hof (Jahrgang 2017 derzeit noch erhältlich)

Bewertung nach Weingeniesser-Bewertungsskala:

Preis: ***Winelovers deluxe*** – ausserhalb der Bewertungskala aufgrund seines Preises.

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