Falesco: Montiano 2011

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Zwischen Rom und Florenz, in Latium und Orvieto beim Bolsenasee, liegen die Rebberge des Weinguts Falesco. Der Familienbetrieb wurde 1979 in Montefiascone gegründet. Die Brüder Renzo und Riccardo Cotarello hatten sich zum Ziel gesetzt, dem Ort «seine historischen Rebsorten zurückzugeben» (http://www.falesco.it/00DE/storia.html). Lange Jahre experimentierten sie mit alten Klonen und autochthonen Traubensorten, zum Beispiel der Rebsorte Roscetto. Der Montiano, den wir hier vorstellen, stammt aus einem speziellen Klon der Merlot-Traube, der ursprünglich in einem Gebiet für weisse Traubensorten angepflanzt wurde. Er reift 12 Monate lang in neuen Barriques.

Traubensorte: 100% Merlot

Auge: dunkles Rot, Tiefschwarz im Zentrum

Nase: dunkle Beeren, direkt nach dem Öffnen erst vordergründige Vanillenoten, schöne Würze mit Sandelholzaromen, wirkt dicht und tief

Gaumen: anfangs dominieren die Holz- und Vanillenoten. Je mehr Luft der Wein erhält, desto harmonischer binden sich diese Aromen in die Gesamtkomposition ein. Wie bei einem klassischen Merlot stehen dunkle Beeren, Stallaromen und Ledernoten im Vordergrund. Weiche Tannine am Gaumen, aber trotzdem ein sehr kräftiger Geschmack.

Fazit: Ein durchaus anspruchsvoller Wein, für den man sich Zeit nehmen sollte – am besten schon ein paar Stunden vor Genuss öffnen oder dekantieren.

Kredenzen zu…
…einem Wildgericht – Rehrücken, Wildschwein oder Hirsch
…würzigen Käseplatten
…Bisteca Fiorentina
…kräftig-deftigen Fleischgerichten wie Stroganoff oder Rindsschmorbraten

Trinkreife: jetzt bis 2020
Preis: Jahrgang 2011 für CHF 41.- bei Schubi Weine
Bewertung nach Weingeniesser-Bewertungsskala: 100er Skala: 91 / 100 Punkten
Preis-/Leistungsskala: 15.5 / 20 Punkten (*kann man, muss man aber nicht*)

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